Menu


Termine  

jeden Freitag um 18.30 Uhr findet ein Gottesdienst statt

jeder zweiten Sonntag im Monat von 14.00 - 16.00 Uhr zur Besichtigung geöffnet

Hl. Messe am Antoniustag (17. Jan.) um 10.00 Uhr

Samstag vor Palmsonntag Sternwallfahrt der Matthiasbruderschaften des Bezirks linker Niederrhein. Hl. Messe um 15.00 Uhr in der Grünanlage der Kapelle

Trauermette am Karfreitag

Hl. Messe am Festtag Christi Himmelfahrt

Hl. Messe am Sonntag nach Mariae Geburt um 10.00 Uhr

Mitternachtsmette an Heiligabend (24. Dez.) in der Geburtsgrotte um 23.30 Uhr

Kindersegnung am 28. Dez. "Tag der Unschuldigen Kinder" um 16.00 Uhr

Die Unterkirche

Die Unterkirche ist dem Ereignis von Bethlehem gewidmet. Prägendes Symbol des Raumes ist der Stern von Bethlehem als die Darstellung des göttlichen Lichtes, das den Menschen durch die Geburt des Erlösers aufgegangen ist. Wir finden den Stern an der Decke des Raumes und in der Nachbildung der Geburtsgrotte in der abschließenden Apsis. Wie in der Geburtskirche in Bethlehem befindet sich rechts von der Geburtsgrotte mit dem als Sonne dargestellten Stern im Fußboden die Krippengrotte mit dem Dreikönigsaltar.

 Unterkirche, Blick auf die Geburtsgrotte  [9]

 

 Stern der Geburtsgrotte  [10]

 

 

 

 

 

 

 

Eine rechteckige Steinplatte im Boden der Grotte bezeichnet das Grab Vynhovens. Neben der Grabplatte ist ein Epitaph in die Wand eingelassen. 
 
Verweilen wir bei der Grabinschrift Vynhovens, einem wichtigen Selbstzeugnis! Gewiss hat er die Tafel selbst entworfen, wie er auch den Ort der Bestattung in seiner Kirche verfügt hat.
 
Rechts oben sehen wir das Vynhovensche Wappen, links Vynhoven, der dem Gekreuzigten in der Mitte zuruft: "Für mich bedeutet Leben Christus und Sterben ist Gewinn." Darunter künden sieben lateinische Hexameter von dem, was der Priester Vynhoven als Sinn und Mitte seines Lebens ansah, und von seinem Abschiedsschmerz. Sie enthalten ferner Anrede des Betrachters, Mahnung, Totenklage und Bitte um ein Gebet:
 

 Grabinschrift Gerhard Vynhovens  [9]

Gerhardus, der Christo diese schöne Kapelle aus frommer Liebe erbaut und die Herde in der Liebe zur Frömmigkeit unterrichtet hat, er liegt hier begraben gleich einem gefällten duftenden Baume und sagt dir Lebewohl und dieser Kapelle.
Lebe als Genosse der Seligen, vereint mit den Glückseligen.
O du
Wer du auch sein magst, Sterblicher, stehe still, schaue und weine. Ich bin, was du sein wirst, ein wenig Asche. 
Bete für mich, ich bitte dich. 

 
Darunter ein Chronikon:
Der Erbauer dieses, Vynhoven, stieg zu den Gestirnen empor. Es war am 14. März (1674).
 
Die Geburtsgrotte umrahmen drei kleine Kapellen. Eine von ihnen, die an der Nordseite gelegene Hieronymuskapelle, hat ihre alte Ausstattung bewahrt: Gräber und Altäre von Heiligen, die in Bethlehem nahe der Geburtsgrotte gelebt haben. Ihre Gedächtnisstätten dort hat Vynhoven nachgebildet.
 
Südöstlich schließt sich die ursprüngliche Kapelle der Unschuldigen Kinder an. Die von den Franziskanern 1772 angebaute Loreto-Kapelle wurde 1934 in eine Marienkapelle umgewandelt.
 
Auf halber Höhe zwischen Geburtsgrotte und Oberkirche befindet sich die Josephskapelle mit dem Gemälde der Kreuzauffindung.