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Termine  

jeden Freitag um 18.30 Uhr findet ein Gottesdienst statt

jeder zweiten Sonntag im Monat von 14.00 - 16.00 Uhr zur Besichtigung geöffnet

Hl. Messe am Antoniustag (17. Jan.) um 10.00 Uhr

Samstag vor Palmsonntag Sternwallfahrt der Matthiasbruderschaften des Bezirks linker Niederrhein. Hl. Messe um 15.00 Uhr in der Grünanlage der Kapelle

Trauermette am Karfreitag

Hl. Messe am Festtag Christi Himmelfahrt

Hl. Messe am Sonntag nach Mariae Geburt um 10.00 Uhr

Mitternachtsmette an Heiligabend (24. Dez.) in der Geburtsgrotte um 23.30 Uhr

Kindersegnung am 28. Dez. "Tag der Unschuldigen Kinder" um 16.00 Uhr

Oberkirche

 Inneres der Oberkirche mit Kreuzigungsgruppe  [9]

Der obere Raum wird beherrscht von der Kreuzigungsgruppe und der Grabkapelle. Im Chor der Kapelle erhebt sich eine annähernd lebensgroße vielfigurige Gruppe von Holzskulpturen, ein Konglomerat aus verschiedenen Epochen: Unter dem Kreuz Maria, die Mutter des Herrn und Johannes, der Lieblingsjünger. Die beiden ebenfalls spätmittelalterlichen (Anfang 16.Jh.) Frauenfiguren zu Seiten der Kreuzigungsgruppe können in diesem Zusammenhang als Maria Cleophae (Kleophas) und Maria Salome gedeutet werden. Bei diesen vier Figuren handelt es sich um flandrische Arbeiten. Aus dem 17 Jh. stammt die Christusfigur. Die vor dem Kreuz knieende Maria Magdalena und die beiden mit Jesus gekreuzigten Schächer sind Arbeiten des 19. Jh. Um diese Zeit wurde auch eine Statue ungeklärter Herkunft, geschaffen um 1750, hinzugefügt. Sie hält nun eine Lanze in den Händen und stellt den römischen Hauptmann Longinus dar.
 

 Oberkirche, Blick auf das Hl. Grab  [9]

Gegenüber der Kreuzigungsgruppe, am anderen Ende des oberen Raumes, befindet sich das Heilige Grab aus dem Jahre 1661. Die Grabkapelle besteht aus dem Vorraum, sog. Engelskapelle, mit dem Fresko der drei Frauen am Grabe und der eigentlichen Grabkammer mit dem Grab Christi und dem Fresko des auferstandenen Christus, das bei der Restaurierung im Jahre 1979 wiederentdeckt wurde. Die Frontseite der Grabkapelle ist geschmückt mit den Leidenssymbolen Christi und den schlafenden Wächtern. Das Hl. Grab ist eine Nachbildung des Grabes Jesu in der Grabeskirche von Jerusalem vor dem großen Brand im Jahre 1808.

 Fresko im Hl. Grab,
 Verkündung der Auferstehung  [9]