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Termine  

jeden Freitag um 18.30 Uhr findet ein Gottesdienst statt

jeder zweiten Sonntag im Monat von 14.00 - 16.00 Uhr zur Besichtigung geöffnet

Hl. Messe am Antoniustag (17. Jan.) um 10.00 Uhr

Samstag vor Palmsonntag Sternwallfahrt der Matthiasbruderschaften des Bezirks linker Niederrhein. Hl. Messe um 15.00 Uhr in der Grünanlage der Kapelle

Trauermette am Karfreitag

Hl. Messe am Festtag Christi Himmelfahrt

Hl. Messe am Sonntag nach Mariae Geburt um 10.00 Uhr

Mitternachtsmette an Heiligabend (24. Dez.) in der Geburtsgrotte um 23.30 Uhr

Kindersegnung am 28. Dez. "Tag der Unschuldigen Kinder" um 16.00 Uhr

die Idee

 Gerhard Vynhoven
 Ölgemälde von 1650, Ausschnitt  [11]

Zwischen den Jahren 1655 und 1660 ließ Gerhard Vynhoven (1596-1674) die Kapelle Klein-Jerusalem nach einer, vielleicht sogar zwei Reisen ins Heilige Land in der Nähe seines Geburtshauses in der Eicker Heide bei Neersen erbauen. Als Vikar in Anrath und Pfarrer in Osterath und - nach der Zerstörung seiner Kirche in Osterath - als Feldkaplan Jan von Werths hatte er die Verwüstungen und die Leiden des Dreißigjährigen Krieges durchlitten. Mit seinem elterlichen Erbe und seinem Sold begann er 1655 mit dem Bau einer Wallfahrtskapelle, einer Schule und eines Rektoratshauses.

Seine Idee bestand aus einer möglichst getreuen Nachbildung der heiligen Stätten von Bethlehem und Jerusalem, um so den von Not und Leid erschütterten Menschen nach dem großen Krieg "die ersten und die letzten Tage des Herrn anschaulich vor ihre Seele zu stellen". Die Betrachtung des Lebens und Leidens Jesu sollte dem betenden Wallfahrer Antwort und Deutung auf die oft bedrängende Frage nach dem Sinn seines persönlichen Schicksals geben.

Im 17. und 18 Jh. erfreute sich die Wallfahrt großer Beliebtheit am gesamten Niederrhein.